Aktuelles
Von einer Kommission, die den Lärm schützt
Initiative zur Erhaltung und Verbreitung des Lärm gegründet
Aufgaben und Ziele der Lärmschutzkommission lagen lange im Dunkeln. Selbst erklärt hat sich die Kommission nicht, hat sogar die Öffentlichkeit gescheut. Angebliche Mitglieder haben sich nicht dazu bekannt. Das hat dazu geführt, dass Sinn und Zweck der Kommission falsch gedeutet wurden, dachte doch jeder, dieses Gremium bemühe sich darum, Bürger vor dem Lärm zu schützen, also sich für die Verminderung des Lärms einzusetzen. Nun hat sich bei genauerer Analyse des Begriffes „Lärmschutzkommission“ herausgestellt, dass offensichtlich ein ganz anderer Zweck von den Mitgliedern verfolgt wird. Es handelt sich demnach um eine Kommission, die den Lärm schützt, eigentlich ganz einfach, nichts anderes bedeutet doch der Name!
Offensichtlich als Folge der Aktivitäten der Kommission haben sich Menschen gefunden, die sich dem Lärmschutz verschrieben haben. Sie sehen sich im Schulterschluss mit Tierschützern und Umweltschützern; so geht es doch um die Erhaltung einer von militanten Lärmgegnern bedrohten Spezies. Allein schafft es der Lärm ganz einfach nicht, sich in der heutigen modernen Welt zu behaupten und sich zu vermehren. Vor allem arbeitet die Industrie an innovativen und Lärm reduzierenden Techniken. Gefahr droht auch von der Wissenschaft, die den Lärm penetrant als gesundheitsgefährdend darstellt. Diese für den Lärm Existenz bedrohenden Aktivitäten sind für die Lärmschützer nicht akzeptabel, steht doch der Lärm im Lande für Aufschwung und Bewegung. Und um diese unverzichtbaren Wirtschaftsfaktoren am Leben zu halten, hat die Initiative „Wietzenbrucher BUND-eswehr“ Aktivitäten angeschoben, die dieser Maxime Nachdruck verleiht: Unerbittliche Beschallung der Wohngebiete und Verbreitung des Lärms mit Hilfe von Hubschraubern. Die Initiative kann sich damit der uneingeschränkten Unterstützung der Lärmschutzkommission, der Lokalpolitik und der Heimatzeitung sicher sein. Den Querulanten, die sich gegen die ungebremste Verbreitung des Lärms aussprechen, müsse nach einer Verlautbarung der Initiative Einhalt geboten werden, ja, sie sollten sogar wegen Lärmbehinderung vor den Kadi gezerrt werden. Nur so könne die Zukunft des Lärms gesichert werden. Besonderer Dank gelte den Kameraden der Initiative „Wietzenbrucher BUND-eswehr“, die sich für die hehren Ziele einsetzen und den von intoleranten Menschen als nicht mehr zeitgerecht bezeichneten Lärmpegel konsequent hoch halten. Dafür flögen sie - Tag und Nacht.
Redaktion (V)eritaS
Forum Celle